Der Großteil des circulating Supply von Bitcoin liegt seit einem Jahr still, während der Siegeszug der globalen Krypto-Adaption voranschreitet. Das Marktupdate.

Der Bitcoin-Kurs (BTC) lenkt im Tagesvergleich um verschmerzbare 0,1 Prozent ein und notiert mit einer 24-stündigen Schwankungsreite von 200 US-Dollar zu Redaktionsschluss bei 10.713 US-Dollar. Auf Wochensicht legt die größte Kryptowährung um 1,8 Prozent zu.

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Bitcoin-Kurs im Wochenchart

Bullen und Bären tragen nach wie vor ihren Machtkampf in der Zone zwischen 10.500 und 11.000 US-Dollar aus. So pendelt Bitcoin seit Tagen orientierungslos zwischen Widerstand und Unterstützung.  Knackt der Kurs nicht zeitnah und nachhaltig den Widerstand bei 10.850 US-Dollar, droht ein Abrutschen in Richtung 10.000 US-Dollar. Vom kurzzeitigen Chartgeschehen unbeeindruckt, verdingt sich jedenfalls die Mehrheit der Anleger als Hodler.

Hodler hodln Bitcoin

Wie Daten von Glassnode zeigen besinnen sich Hodler auf ihre Kernkompetenz und verwahren ihre Bitcoin. Über 63 Prozent der im Umlauf befindlichen Bitcoin wurden seit einem Jahr nicht mehr bewegt.

Das Netzwerk verzeichnete zuletzt Anfang 2016 mit knapp 61 Prozent einen ähnlichen hohen Wert „stillgelegter“ Bitcoin. Investoren warten ab und blicken mit Spannung auf die kommenden Wochen. Sowohl die bevorstehende US-Präsidentschaftswahl als auch saisonal steigende Infektionszahlen mit drohenden Lockdown-Bestimmungen könnten den Krypto-Markt in Q4 auf den Kopf stellen.

Das Cambridge Centre for Alternative Finance hat den diesjährigen großen Krypto-Report vorgelegt. In puncto Adaption stehen die Zeichen demnach auf Wachstum.

Noch vor zwei Jahren lag die Anzahl der Nutzer von Krypto-Assets bei 35 Millionen. Binnen zwei Jahren hat sich die Krypto-Teilnehmerzahl fast verdreifacht. Bei gleicher Methodik zählen die Forscher aktuell 101 Millionen Nutzer, die sich auf 191 Millionen Konten verteilen. Summa summarum ergibt sich dadurch ein Anteil von rund 1,3 Prozent der gesamten Weltbevölkerung, die Kryptowährungen besitzen.

Dieser Anstieg der Benutzerzahl um 189 Prozent kann sowohl durch einen Anstieg der Anzahl der Konten (die um 37 Prozent zunahm) als auch durch einen größeren Anteil von Konten erklärt werden, die systematisch mit der Identität einer Person verknüpft sind.

Der Bericht lokalisiert zudem regionale Unterschiede bei der Aktivität der Nutzer. Krypto-Dienstleister aus Nordamerika und Europa verzeichnen folglich die regelmäßigsten Interaktionen mit dem Krypto-Ökosystem. Durchschnittlich 40 Prozent der Nutzer werden als aktiv registriert.

Dem Report nach ergeben sich bei der Zählung aktiver Nutzer aber auch innerhalb einer Region große Streuungen, was auf unterschiedliche Berechnungsmethoden zurückzuführen sei. Einige Börsen und Dienstleister berechnen die Werte nach wöchentlichen, andere nach monatlichen Turnus. Insgesamt weisen kleine Anbieter aber ein höheres Niveau bei der Nutzeraktivität auf.

Dass institutionelle Investoren immer größer werdende Anteile im Krypto-Markt übernehmen, ist kein Geheimnis. Sei es die aggressive Bitcoin-Einkaufspolitik von Vermögensverwalter Grayscale oder die Umschichtung der Cashreserven in Bitcoin von Microstrategy: Bitcoin ist längst in der professionellen Investorenwelt angekommen.

Doch der Eindruck, dass institutionelle Investoren die Geschicke des Krypto-Markts lenken, trügt. Dem Bericht nach ist die überwältigende Mehrheit der Nutzer in der Kategorie Kleinanleger anzusiedeln.

Der Anteil institutioneller Investoren liegt in Europa und Nordamerika mit 30 Prozent am höchsten, während Lateinamerika mit 10 Prozent den geringsten Anteil institutioneller Investoren im Krypto-Ökosystem verzeichnet.

Obwohl sich der Markt in den letzten Jahren mit börsengehandelten Finanzprodukten wie Perpetual Swaps, Futures und Optionen immer mehr den klassischen Finanzmärkten geöffnet hat, ist das Ökosystem nach wie vor eine Domäne der Privatanleger.

Trotz der beträchtlichen Entwicklung von Finanzinstrumenten und -infrastrukturen von institutioneller Qualität deuten unsere Daten darauf hin, dass der Kundenstamm der Anbieter von Kryptoasset-Diensten nach wie vor in erster Linie auf Privatkunden ausgerichtet ist, was zeigt, dass trotz des wachsenden institutionellen Interesses die Anbindung begrenzt bleibt.

Der Anschluss an die Krypto-Ökonomie sei demnach noch mit einigen Barrieren behaftet. Vor allen Bedenken hinsichtlich der Volatilität und Marktmanipulation hindern die Big Player vor einem Eintritt.

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